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Museum für Gegenwart - Hamburger Bahnhof, 1992 - 1996

Ein Aspekt des Projektes betrifft die angemessene (nicht nostalgische, sondern rationale) Auseinandersetzung mit der historischen Bausubstanz des Hamburger Bahnhofs und der Erinnerung seiner architekturgeschichtlichen Bedeutung. Dementsprechende Erinnerungsbereitschaft darf nicht nur bezogen werden auf das was war, sondern muss das einbeziehen, was sein könnte oder sein sollte. Daher wurde in dem vorliegenden Entwurf einer Bestandssicherung primär auf die Aura der durch die architektonische Geometrie vermittelten "Identität Hamburger Bahnhof" Wert gelegt und bei dessen Ausbau und baulichen Erweiterungen ein Dialog zwischen Tradition und Moderne angestrebt.